Fühlen Sie sich kraftlos, hilflos oder ohnmächtig in Ihrer Rolle als Mutter oder Vater?
Werden Ihre Grenzen immer wieder überschritten?
Gibt es Konflikte, die den Alltag dominieren?
Unsere Arbeit verbindet hohe Fachlichkeit im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich mit praxiserprobten sozialpädagogischen Methoden. Besonders erfahren sind wir in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Neurodivergenz und psychischen Belastungen, insbesondere bei AD(H)S, Autismus-Spektrum-Störungen, emotionalen Regulationsschwierigkeiten, oppositionellem Verhalten, Angststörungen, Traumafolgestörungen, Essstörungen, sowie schulbezogenen Herausforderungen.
Unsere Haltung ist geprägt von den Prinzipien der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT): Schwierige Emotionen werden nicht vermieden, sondern bewusst wahrgenommen und es wird ein hilfreicher Umgang damit entwickelt.
Eltern werden dabei begleitet, einen werteorientierten Erziehungsstil zu erarbeiten und nachhaltig in den Familienalltag zu integrieren. Ergänzend arbeiten wir mit strukturierten Methoden aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), insbesondere in den Bereichen Emotionsregulation, Beziehungsgestaltung und im Umgang mit impulsivem Verhalten.
Gemeinsam betrachten wir das Verhalten des Kindes im Zusammenhang mit seiner Entwicklung, seinem Umfeld und möglichen neuropsychologischen oder psychischen Besonderheiten. Ziel ist es, Verständnis, Entlastung und konkrete Handlungssicherheit im Familienalltag zu schaffen.
Im Zentrum unserer Arbeit steht das Wohl des Kindes – gleichzeitig stärken wir die Selbstfürsorge und Handlungssicherheit der Eltern. Die Dauer der Begleitung richtet sich flexibel nach der individuellen Situation und den gemeinsam vereinbarten Zielen.
Unsere Begleitung – nah am Alltag, lösungs- und werteorientiert
Im gemeinsamen Prozess erarbeiten wir praktische, sofort anwendbare Strategien, um schwierige Alltagssituationen zu bewältigen. Dabei werden zentrale Erziehungswerte sichtbar gemacht und dienen als Orientierung für wirksame Interventionen.
Typische Themen unserer Begleitung:
- Überforderung und Erschöpfung in der Erziehung
- Konflikte mit Kindern und Jugendlichen (z. B. bei AD(H)S, Trotzverhalten, Schulverweigerung, Rückzug oder Aggression)
- Rückkehr eines Familienmitglieds nach stationärem Aufenthalt
- Belastende Übergänge im Familiensystem (z. B. Pubertät, Trennung, Migration)
- Anhaltende Spannung und Eskalation im Familienalltag
Im Zentrum unserer Arbeit steht immer das Wohl des Kindes – gleichzeitig stärken wir auch die Selbstfürsorge der Eltern.
Die Dauer der Begleitung richtet sich flexibel nach Ihrer Situation und den gemeinsam gesetzten Zielen. Sie kann zwischen sechs Monaten und zwei Jahren variieren.
Grenzen der Begleitung
Nicht immer ist eine Begleitung sinnvoll oder möglich – z. B. wenn keine tragfähige Arbeitsbeziehung aufgebaut werden kann oder das notwendige Engagement fehlt. In solchen Fällen klären wir den Auftrag transparent und wertschätzend neu und unterstützen Sie gegebenenfalls beim Finden passenderer Angebote.
Für Fachpersonen: Auftrag zur mobilen Begleitung
Möchten Sie eine mobile Begleitung beauftragen?
Dann füllen Sie bitte das folgende Formular aus und senden es per Mail an uns:
Finanzierung & Informationen nach Region
Kanton Zürich:
Hier können Sie direkt online den Antrag auf Kostenübernahme (KÜG) stellen:
Fallfinanzierung Kanton Zürich
Kanton Schaffhausen oder Thurgau West:
Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Organisation der Finanzierung.
Weitere Informationen und Anbieter finden Sie im
Verzeichnis Sozialpädagogische Familienhilfe | Kanton Zürich
Möchten Sie ein Gespräch führen oder haben Fragen zur Begleitung?
Wir sind für Sie da.